Im November, zwei Wochen, nachdem ich angekommen war, teilte man mir mit, dass die Redaktion mit allem drum und dran in wenigen Monaten umziehen würde. Ich war erstmal wenig begeistert, weil das der fünfte kleinere Umzug in einem Jahr werden sollte (Mülheim - Bochum - Nettetal - Benissa - Villajoyosa).
Mittlerweile ist nicht nur die
Redaktion ist umgezogen, sondern auch ich. Vorher hatte ich eine kleine Wohnung
über der Redaktion. Diese bestand aus einem Wohnzimmer, welches gleichzeitig
die Küche und auch das Schlafzimmer für Praktikant Nr. 2 gewesen wäre, sofern
es einen gegeben hätte. Die Küche reichte völlig für eine Singlewohnung aus, es
gab zwei Tische und ein Sofa, außerdem einen Fernseher, der auf einem kleinen
Schränkchen stand. Durch dieses Zimmer kam man außerdem auf einen kleinen
Balkon, der nicht mehr Platz hergab, als für eine Einzelperson zum betreten und
wenden nötig wäre, die Sicht nach vorne war auch nicht gerade spektakulär, man
konnte der Nachbarin beim Rauchen zusehen, nach links konnte man in eine Straße
blicken und gucken, ob das Auto noch da war, aber nach links schaute man auf
die Ortskirche La Purissima Xiqueta, die, wie es früher überall üblich war, jede Viertelstunde
schlug.